#metoo

〈…〉wie sehr mich diese Situation bestimmt hat und dass ähnliche Übergriffe, die unablässig stattfinden, eine permanente Anspannung manifestieren. Ganz entscheidend an dieser Stelle: merken, wie unabdingbar es ist, nicht hinzunehmen, gar zu schweigen, um entschieden gegen Sexismus und sexuelle Gewalt aufzustehen. #metoo und dass auch ich was sagen muss, habe ich noch später kapiert als den Zustand, von dem ich nicht glaubte ein Teil zu sein. Dieser Gedanke, es sei übertrieben, etwas zu sagen, da nicht >wirklich< etwas Schlimmes passiert ist, geht in eine fatal verlustreiche Richtung, er hilft den Opfern nicht und stößt keineswegs den so notwendigen von sex und gender unabhängigen Respekt und egalitären Umgang zwischen Individuen an. Sexistische Attitüde hat sich in alltägliche Abläufe regelrecht eingebrannt, sexuelle Gewalt fängt schon an mit bedrängender Gestik und Mimik; wird die Grenze des verbalen oder nonverbalen Schutzschilds überschritten, ist es nicht mehr nur ein dringend notwendiger kultureller Wandel, sondern Notwendigkeit, zu melden – sich und die Person, die liberté falsch und égalité gar nicht verstanden hat.

 

achja und fuckAFDÉ